Zwei Studentinnen tragen Umzugkartons zu ihrer neuen WG in einer Studierendenwohnanlage.

Wohnraum für Studierende stärker fördern!

In Aktuelles ARGE, Aktuelles STWe von ARGE Referent O. Kroll

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert: Bezahlbarer Wohnraum für Studierende nötiger denn je!

Bund und Länder müssen ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung auch für Studierendenwohnheime einsetzen.

DSW-Generalsekretär fordert eine gemeinsame Bund-Länder-Förderung

Angesichts der kritischen Wohnsituation für Studierende in vielen deutschen Hochschulstädten appelliert das Deutsche Studentenwerk (DSW) an Bund und Länder, ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung auch für den Erhalt und den Bau von Studierendenwohnheimen einzusetzen. Es braucht ausreichend verfügbaren und modernen Wohnraum für Studierende.
DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird immer mehr zur neuen sozialen Frage und birgt sozialen Sprengstoff, nicht nur für die Studierenden, die in vielen Hochschulstädten kaum mehr eine bezahlbare Bleibe finden.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist nötiger denn je. Es muss gebaut und saniert werden! Bund und Länder sind mehr denn je gefordert. Sie müssen ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung unbedingt auch für den Erhalt und den Neubau von Studierendenwohnheimen einsetzen und gemeinsam die Studenten- und Studie­rendenwerke fördern – so, wie sie auch gemeinsam die Wissenschafts­pakte fördern.

Seit der Grundgesetzänderung, dank derer nun der ‚Digitalpakt Schule‘ der Bundesregierung realisiert werden kann, ist der Weg für den Bund offen, auch Wohnheimplätze zu fördern. Das ist als Ziel im Koalitionsvertrag versprochen.

Eine gemeinsame Bund-Länder-Förderung für bezahlbaren Wohnraum für Studierende hat eine hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Rendite, weil die Wohnungsmärkte entlastet werden. Jeder Euro staatliches Geld, der in das studentische Wohnen bei den Studenten- und Studieren­denwerken investiert wird, ist hervorragend angelegt.

Wie wir mit Studien belegen, ist die Miete der größte Kostentreiber für Studierende und belastet ihre Budgets und ihre unterhaltsverpflichteten Eltern. Das Viertel der Studierenden mit den geringsten Einnahmen muss inzwischen fast die Hälfte für die Miete aufwenden.“

Hohe Kompetenz der Studierendenwerke beim studentischen Wohnen

  • 194.000 Wohnheimplätze in rund 1.700 Wohnheimen bundesweit (knapp 40.000 Wohnplätze in NRW).
  • Soziale Verantwortung statt Mietwucher: 246 Euro monatliche Warmmiete im Bundesdurchschnitt (knapp 260 Euro Inklusivmiete in NRW).

Die Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland bauen schnell, gut, sozial – und das seit bald 100 Jahren. Ihre rund 1.700 Studierendenwohnheime mit insgesamt 194.000 Plätzen bzw. Apartments sind für die Studierenden die preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses und eine immense Entlastung für die angespannten Wohnungsmärkte. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin.

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