Tablets mit gefüllten Tellern und 2 Männer, die mit den Händen eine geste zur der Anerkennung des guten Geschmacks machen.

Campusgastronomie kommt an

In Archiv ARGE von Studierendenwerke NRW

2012 gehen deutlich mehr Studierende zum Essen in die Mensa oder Cafeteria als 2009, denn in diesem Zeitraum ist die Studierendenzahl um 24 % gestiegen. 82 % der Studierenden in NRW nutzen im Laufe einer Woche mindestens einmal eine Mensa oder Cafeteria zum Essen. Im Durchschnitt nehmen sie hier 4 Mahlzeiten ein.

Die wichtigste Mahlzeit, die Studierende in einer Mensa einnehmen, ist weiterhin das Mittagessen. 71 % der Studierenden besuchen hierzu eine Mensa oder Cafeteria (durchschnittlich 2,6-mal pro Woche).

Rund 18 Mio. Mensaessen wurden in 2012 verkauft – das sind rund 500.000 Essen mehr als im Jahr zuvor.

Die Verkaufserlöse der Studentenwerke in den gastronomischen Einrichtungen stiegen um 2,4 %.
2011:  92.171.508 €
2012:  94.348.530 €

Ein Drittel der Studierenden in Nordrhein-Westfalen ist „Stammgast“ beim Mittagessen in Mensen und Cafeterien, 38 % zählen zu den „sporadischen Nutzer(inne)n“.

Auf die geänderten Studienbedingungen infolge Bachelor- und Masterstudiengänge haben die Studentenwerke nicht nur mit einem erweiterten Angebot, sondern auch mit längeren Öffnungszeiten der Einrichtungen reagiert. Das klassische Mensaessen wird in der Regel schon von 11:15 Uhr bis 14:30 Uhr ausgegeben. Weitere kleinere warme Mahlzeiten gibt es in den Cafeterien bis in den späten Abend hinein. Häufig sind die Mensen und/oder Cafeterien zumindest während des Semesters auch am Samstag geöffnet.

Die Campusgastronomie der Studentenwerke wird nicht nur wegen ihrer Preise, der räumlichen Nähe zur Hochschule und dem damit verbundenen geringen Zeitaufwand sehr geschätzt, wichtig ist den Studierenden auch die hohe Qualität der Angebote. Im Vergleich zu 2006 haben die Aspekte „Mensa/Cafeteria als soziale Treffpunkte, als Orte der Kommunikation und Information“ ein wenig an Bedeutung verloren.

Zwar sind den wenigsten Studierenden „Angebote aus ökologisch erzeugten Produkten“ (sehr) wichtig, aber auch dieser Aspekt wird von 30 % der Studierenden genannt.

Die meisten Studentenwerke bieten daher auch biologisch erzeugte Lebensmittel an; einige Studentenwerke tragen das offizielle Bio-Siegel nach der EG-Ökoverordnung. Auf Wunsch vieler Studierender wird in fast allen Cafeterien der Studentenwerke ausschließlich Bio- und TRANSFAIR-gesiegelter Kaffee verkauft.

38 % der Studierende, die selten oder gar nicht in die Mensa zum Mittagessen gehen, begründen dies hauptsächlich damit, dass die Lehrveranstaltungen zeitlich ungünstig liegen bzw. dass sie zu wenig Zeit haben.

Nähere Informationen erteilt Ihnen gern:
Helga Fels, Referentin der Arbeitsgemeinschaft
c. o. Studentenwerk Bielefeld
Telefon: 0521 106 88606
E-Mail:   Helga.Fels@stwbi.de

Adobe PDF Symbol Sonderauswertung der Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW zur 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks im Jahre 2012 (1,9 MB)- nicht barrierefrei