Der Oberbürgermeister steht an einem Stehpult und spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund stehen mehrere Zuhörer, darunter auch der Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn.

Neues Wohnheim in der Bonner Südstadt – 74 Plätze für Studierende

In Aktuelles STWe von ARGE Referent O. Kroll

Das Bonner Studierendenwerk bietet zum Sommersester 2018 neuen Wohnraum für Studierende.

Das ehemalige Bürogebäude der Kultusministerkonferenz in der Kaiserstraße wurde für 6,8 Millionen Euro kernsaniert und umgebaut. Nur 16 Monate dauerte der Umbau des ursprünglich 1962 errichteten Gebäudes.

Am 10. April hat das Studierendenwerk Bonn zusammen mit dem Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan  ein neues Wohnheim eingeweiht. In der Kaiserstraße 47 beziehen pünktlich zum Sommersemester 74 Studierende ihre neue Bleibe. In nur 16 Monaten wurde das ehemalige Bürogebäude der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 1962 entlang der Nassestraße umgebaut. Direkt gegenüber der gleichnamigen Mensa ist ein modernes, energieeffizientes Gebäude entstanden, dringend benötigter Wohnraum für Studierende in bester Südstadt-Lage. Die Nähe zum Juridicum und zum Hauptgebäude der Universität Bonn garantieren kurze Wege.

Kosten und Bauzeit konnten eingehalten werden

„Das aus eigener Kraft finanzierte Bauvorhaben blieb sowohl im prognostizierten Zeit und Kostenplan“, betonte der Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn Jürgen Huber bei der
Einweihung. Insgesamt hat das Studierendenwerk 6,8 Millionen Euro investiert. „Alle Appartements konnten in kürzester Zeit vermietet werden.“ Dabei appellierte Huber unter dem Motto „Kopf braucht Dach“ des Deutschen Studentenwerks, dass noch viele Anstrengungen nötig seien, um den studentischen Wohnraum zu fördern „Dafür brauchen wir auch die Unterstützung des Landes und der Stadt. Unser Anspruch und Ziel ist es, den Hochschulstandort Bonn/Rhein-Sieg mit einer attraktiven sozialen Infrastruktur zu stärken.“

Bonner Oberbürgermeister fordert weiteren preiswerten Wohnraum

Der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan schwärmte in seiner Rede vom Flair der Südstadt. Mit Blick auf seine eigene Studentenzeit am Juridicum sagte er: „Hier hätte ich auch gerne gelebt.“ Er lobte die Rolle des Studierendenwerks als zuverlässiger Partner der Studierenden, erinnerte aber auch daran, dass es in Bonn an preiswertem Wohnraum insgesamt mangele: „Hier muss jeder den Wohnraum finden, den er für seine Lebenssituation braucht, ob Studenten, junge Familien, Alleinstehende oder Senioren.

Das moderne Wohnheim genügt höchsten Ansprüchen

Die 66 Einzel- und 4 Doppelappartements sind möbliert und mit einer Pantryküche sowie einem Badezimmer ausgestattet. Daneben wird es im Erdgeschoss drei kleinere Gewerbeeinheiten geben. Das Gebäude erstreckt sich größtenteils über vier Geschosse. An den Ecken Riesstraße und Kaiserstraße verfügen die Bauteile über ein zusätzliches Geschoss. Die auf Straßenniveau befindliche Tiefgarage bietet 20 PKW-Stellplätze sowie Fahrradstellplätze für jeden Bewohner. Die hochwertige Klinkerfassade greift die Farbtöne der Nachbargebäude aus der Gründerzeit auf und fügt sich harmonisch in das Umfeld der historischen Bausubstanz der Bonner Südstadt ein. Die Planung wurde mit dem Amt für Denkmalpflege abgestimmt.

Vom ehemaligen Bürogebäude zum modernen Studierendenwohnheim in knapp 2 Jahren

Im Dezember 2016 begannen die ersten vorbereitenden Arbeiten. Dann wurde der Baukörper schadstoffsaniert und bis auf den Rohbau zurückgebaut und anschließend im Sommer 2017 beginnend die vorhandene Gebäudestruktur gemäß den Anforderungen der Energieeinsparverordnung und den KfW-Richtlinien energetisch saniert. Wesentliche energieeinsparende Maßnahmen sind etwa der Einbau dreifach verglaster Fenster, die Wärmedämmung der Fassaden, der Dachflächen sowie der Keller- und Garagendecken. Das Wohnheim ist eigens an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Bonn angeschlossen, was den Primärenergiebedarf deutlich reduziert. Es folgte der Innenausbau zu einem modernen Studierendenwohnheim, das heißt der Installation der Haustechnik, der Konstruktion der Böden und Wände, des Einbaus der Türen und Bäder und schließlich der Möblierung. Dabei konnte das noch aus den 1960er Jahren vorhandene Holzgeländer in den beiden Treppenhäusern von einem Schreiner aufgearbeitet und erhalten werden. Zudem ist das Gebäude mit einem Aufzug ausgestattet.

Details des Studierendenwohnheims in der Kaiserstraße 47:

  • Projekt: Umbau, Modernisierung und Umnutzung eines Bürogebäudes zum Studierendenwohnheim, KfW
  • Effizienzhaus 70, Fernwärmeanschluss der Stadtwerke Bonn
  • Bauherr/Betreiber: Studierendenwerk Bonn
  • Bauzeit: Dezember 2016 bis März 2018
  • Investition: 6,8 Millionen Euro
  • Architekt: Koenigs Rütter Architekten, Bonn
  • Schadstoffsanierung: Sachverständigen-Büro Dr. Zwiener, Köln
  • Wohnheimplätze: 74 Plätze in 70 Appartements (66 Einzel- und 4 Doppelappartements
Der Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn steht zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn für ein Pressefoto vor dem neuen Studierendenwohnheim.

Wohnheimeinweihung mit u.a. dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan und dem Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn, Jürgen Huber.

Der Bonner Oberbürgermeister besichtigt die Küche eines Einzelzimmerappartments des neuen Studierendenwohnheims.

Der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, bei der Besichtigung einer Wohnheimküche.

 

 

 

 

 

 

 


Pressemeldung des Studierendenwerks Bonn

Weitere Informationen erteilt:

Robert Anders
Leiter Marketing & Kommunikation/Pressesprecher

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T: (0228) 73 4133
F: (0228) 73 7104
E-Mail: anders@studierendenwerk-bonn.de 
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