3 neue weiße kubische Häuser mit bunten Elementen

Jahresbericht Studierendenwerk Düsseldorf 2015

In Aktuelles STWe von Studierendenwerke NRW

Frank Zehetner, Geschäftsführer des Studierendenwerks Düsseldorf teilt mit:„Wir blicken mit einem sehr guten Gefühl auf das letzte Geschäftsjahr zurück. Dank der umfangreichen Bauprojekte in unseren Wohnanlagen stehen den Studierenden nun rund 4.000 moderne, zeitgemäße und betriebskostenoptimierte Wohnplätze zur Verfügung. Die Ereignisse lassen uns eine sehr positive Bilanz ziehen.“

Das Studierendenwerk hat im Wesentlichen drei Haupteinnahmequellen.

Diese sind die durch das Studierendenwerk erwirtschafteten eigenen Einnahmen, die von den Studierenden zu zahlenden Sozialbeiträge und die Zuschüsse der öffentlichen Hand (Festbetragszuschuss für den laufenden Betrieb, BAföG-Aufwandserstattung sowie Zuschüsse für den Betrieb der Kindertages­stätten).

Die Gastronomie- und Mieterlöse betrugen 20,5 Mio € (Vorjahr: 19,9 Mio €). Die Mieterlöse legten dabei insbesondere aufgrund der im Jahr 2015 erstmals oder erstmals ganzjährig vermieteten Wohnplätze um 0,7 Mio € auf 12,0 Mio € zu.

Der Jahresüberschuss lag mit 5.358.937,01 € um rund 0,7 Mio € höher als im Vorjahr. Im Berichtsjahr ist es insbesondere durch die Fertigstellung der Neubaumaßnahme Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort  und die Schaffung neuer Wohnplätze im Rahmen des Investorenprojektes Friedrich-Ebert-Straße in Mönchengladbach gelungen, die künftige Leistungsfähigkeit des Studierendenwerks zu erhöhen.

Im Zuständigkeitsbereich des Studierendenwerks Düsseldorf studieren so viele Studierende wie nie zuvor.

Im Wintersemester 2015/16 war das Studierendenwerk für die soziale Betreuung von insgesamt 63.836 Studierenden, verteilt auf sechs Hochschulen, zuständig. Damit setzte sich der seit dem Jahr 2010 bestehende Trend deutlich wachsender Studierendenzahlen fort.

Die neuen Wohnanlagen

In Kamp-Linftfort unmittelbar südlich an den Campus der Hochschule Rhein-Waal angrenzend  errichtete das Studierendenwerk die Wohnanlage Friedrich-Heinrich-Allee 27-35 mit vier Gebäuden im KfW-Effizienzstandard 40. Den Studierenden stehen dort insgesamt 118 Wohnplätzen überwiegend in Einzelappartements zur Verfügung.

In Kleve bietet das Studierendenwerk in den drei Wohnanlagen Hafenstraße, Flutstraße und Briener Straße nun rund 280 Wohnplätze an.Wegen der anhaltend großen Nachfrage der Studierenden nach günstigem Wohnraum, soll die Wohnanlage Flutstraße um ein Gebäude erweitert werden. Mit dem Investor, der auch schon die beiden bestehenden Häuser errichtete, hat das Studierendenwerk einen Vertrag über den Bau und die Anmietung des Gebäudes mit rund 90 Wohnplätzen abgeschlossen. Die Fertigstellung ist zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 geplant.

In Mönchengladbach wurde an der Friedrich-Ebert-Straße 229 über ein Investorenprogramm zum Wintersemester 2015/16 eine Wohnanlage mit 69 Wohnplätzen fertig gestellt. Die Wohnanlage liegt in fußläufiger Entfernung zum Campus der Hochschule Niederrhein.

Auf dem neuen Campus Derendorf plant das Studierendenwerk den Bau einer Wohnanlage mit circa 230 Wohnplätzen.

Auf Wunsch der Hochschule Düsseldorf ist zudem vorgesehen, dass das Studierendenwerk in einem Gebäudeteil circa zwölf Seminarräume errichtet. Die Hochschule benötigt dringend die Räumlichkeiten, da die ursprüngliche Planung des Hochschulgeländes aus dem Jahr 2007 nur auf rund 7.000 Studierende ausgelegt war. Im Wintersemester 2015/16 betrug die Zahl der eingeschriebenen Studierenden jedoch knapp 9.800. Die Seminarräume sollen langfristig vom Studierendenwerk an die Hochschule vermietet werden.

„Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir weiterhin einen positiven Geschäftsverlauf“, so Zehetner abschließend.

Kontakt: Kerstin Münzer
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