Studierendenwerke NRW

Veröffentlichung der Leistungsbilanz 2016

In Aktuelles ARGE von ARGE Referent O. Kroll

Die Leistungsbilanz 2016 (LB 16) der Studierendenwerke NRW bietet einen informativen Einblick in die vielfältige Arbeit der Studierendenwerke an den Hochschulstandorten Nordrhein-Westfalens.

Die zwölf Studierendenwerke in Nordrhein-Westfalen haben ihre Leistungsbilanz 2016 am 05. Oktober 2017 veröffentlicht. Sie ist ein Einblick in die umfangreichen und vielfältiger werdenden Leistungen der NRW-Studierendenwerke.  Diese präsentieren sich als soziale Dienstleister für die Studierenden an den Hochschulen in NRW.
Die Leistungsbilanz erscheint jährlich im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW, c/o Akademisches Förderungswerk in Bochum.

Studierendenwerke sorgen für die soziale Hochschulinfrastruktur

Diese umfasst neben Mensen, Cafeterien und Wohnanlagen auch Studienfinanzierung, Kinderbetreuung, Kulturarbeit und soziale Beratung. Dass die Hochschulstandorte in NRW attraktiv sind, liegt nicht zuletzt auch an ihrer sozialen Infrastruktur. In diesem Bereich sind die Studierendenwerke unverzichtbar als Dienstleister und Partner für Studierende sowie Hochschulen.

Steigende Studierendenzahlen

Zum Wintersemester 2016/17 waren 597.665 Studierende an den über 70 Hochschulstandorten in NRW im Zuständigkeitsbereich der Studierendenwerke eingeschrieben. Die Zahl ist so hoch wie nie zuvor. Die Gesamtzahl der Studierenden in NRW liegt inzwischen bei knapp 770.000.

Größer werdendes Angebot für die Studierenden

  • Hochschulgastronomie: In den 189 Gastronomiebetrieben wurden in 2016 rund 19,4 Millionen Tellergerichte zu einem Durchschnittspreis von 3,55 € verkauft. Der Jahresumsatz betrug insgesamt über 103 Millionen Euro.
  • Wohnen im Studium: Derzeit unterhalten die Studierendenwerke knapp 39.000 Wohnheimplätze. Zum Stichtag 1.1.2017 befanden sich 953 Wohnheimplätze der Studierendenwerke NRW im Bau. Weitere 714 Wohnheimplätze befinden sich in der Planung. Die Durchschnittswarmmiete in den Wohnheimen der Studierendenwerke liegt bei 245 Euro.
  • Studienfinanzierung nach dem BAföG: Im Jahr 2016 wurden landesweit 113.144 „BAföG-Anträge“ in den Ämtern für Ausbildungsförderung gestellt; tatsächlich gefördert wurden im Wintersemester 2016/17 88.708 Studierende. Das entspricht einer Förderquote von 14,8 %. Diese Zahlen bedeuten einen weiteren Rückgang der BAföG-Förderungsquote wie schon in 2015.
  • Ausbildungsförderung durch die Daka: Die Daka ist ein seit über 60 Jahren bestehender gemeinnütziger Verein der 12 Studierendenwerke in NRW. Im vergangenen Jahr wurden 961 Darlehen (+31 % gegenüber 2015) an Studierende mit einem Gesamtvolumen von 6,8 Mio. Euro vergeben. Der durchschnittliche jährliche Förderungsbetrag stieg auf 7.157 Euro.
  • Studieren mit Kind: Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder finden die Studierenden in den 31 Kindertagesstätten mit knapp 1.600 Tagesplätzen der Studierendenwerke an 16 Hochschulstandorten in NRW. 2016 konnten 76 neue Plätze geschaffen werden, ein Plus von 5,1% zum Vorjahr.

Studierendenwerke – Wirtschaftsfaktoren für die Region

Insgesamt betrug 2016 das Auftrags- und Investitionsvolumen der Studierendenwerke in NRW knapp 207 Mio. Euro. Davon profitieren Unternehmen, Lieferanten und Handwerker in der ganzen Region. Darüber hinaus bieten die Studierendenwerke ihren 4.790 Beschäftigten und 128 Auszubildenden einen sicheren Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Die Leistungsbilanz 2016 der Studierendenwerke NRW als PDF.

Der Zahlenspiegel der Leistungsbilanz 2016 als PDF.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

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Olaf Kroll
Referent der Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW

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