Die deutschen Studierendenwerke sind zuständig für die Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studierenden. Ursprünglich entstanden als studentische Selbsthilfeeinrichtungen, sind die Studierendenwerke heute durch Ländergesetze eingerichtet und nahezu alle als Anstalten des öffentlichen Rechts organisiert.

In Nordrhein-Westfalen sind die Studierendenwerke seit 1974 Anstalten öffentlichen Rechts mit dem Recht auf Selbstverwaltung. Im Gesetz über die Studierendenwerke im Land Nordrhein-Westfalen i.d.F. vom 16.09.2014 (GV. NRW 2014 Seite 547) sind die Aufgaben und örtliche Zuständigkeiten der Studierendenwerke für die einzelnen Hochschulen geregelt.

Ikon externer Link Studierendenwerksgesetz – StWG

Finanzierung und Leistungsdaten

Die Studierendenwerke in NRW sind soziale Dienstleistungsunternehmen. Wirtschaftsführung und Rechnungswesen bestimmen sich nach kaufmännischen Grundsätzen.

Die Bedeutung der Studierendenwerke mit ihren fast 5.000 Beschäftigten auch als Wirtschaftsfaktoren für NRW zeigt sich z. B. am Auftragsvolumen der Studierendenwerke von 207 Millionen Euro im Jahr 2016.

Das vergleichsweise günstige Preisniveau der Leistungen wird durch die Semesterbeiträge der Studierenden, die selbst erwirtschafteten Erträge sowie den Zuschuss des Landes zum laufenden Betrieb ermöglicht.

Adobe PDF Symbol Leistungsbilanz der Studierendenwerke NRW 2016 (5.0 MB) – nicht barrierefrei

Örtliche Zuständigkeit der Studierendenwerke NRW

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für die Technische Universität Dortmund, Fachhochschule Dortmund, FernUniversität Hagen, Fachhochschule Südwestfalen, ISM Dortmund, BITS Iserlohn (ausschließlich Studienfinanzierung) und die SHR Hamm (ausschließlich Studienfinanzierung)

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an dem Standort Siegen